Optimierte & Benutzerfreundliche Lösungen

EASYFEEDER FA MIT PUMPE

Einbringtechnik

Die Feststoffeinbringung Easyfeeder FA mit Pumpe besteht aus der stationären Abschiebemulde mit Fräsaufsatz. Über den Fräsaufsatz wird das Substrat, mit dem der Anlagenbetreiber die Abschiebemulde befüllt, aufgelöst und in das Querschneckengehäuse gefördert. Die Querschnecke im Querschneckengehäuse transportiert das Substrat durch einen Adapter in den Mischbehälter der Pumpe. Im Mischbehälter wird dem aufgelösten Substrat, Flüssigkeit aus dem Gärbehälter mithilfe einer Zuführpumpe beigemischt, sodass es durch eine Leitung in einen oder mehrere Fermenter gefördert werden kann.

Einbringtechnik Easyfeeder

Vorteile Einbringtechnik

Easyfeeder FA mit Pumpe

  • sehr energieeffizient, durch hohe Fördermengen bei geringer Antriebsleistung
  • sehr robust und langlebig aufgebaut
  • auch für Grassilage und Mist geeignet (Konfiguration wählbar)
  • substratführende Teile aus beschichteten Stahl oder V2A Edelstahl mit Kunststoffverschleißeinlage
  • Baukastensystem über alle Modelle
  • speziell für das Einbringen in mehrere verschiedene Behälter von einem Standort geeignet
  • für Behälter mit unterschiedlicher Entfernung geeignet
  • ideal auch bei unterschiedlichen Behälterhöhen
  • auch für Behälterhöhen über 6 m Höhe geeignet
  • bietet eine vorgemischte und homogenes Substratmasse im Fermenter
  • bei hochbelasteten Fermentern von Vorteil, da homogenes und vorgemischtes Substrat

Erweiterungsmöglichkeit

Wiegeeinrichtung

Die Abschiebemulde kann auf Wiegestäben stehen, durch die das Gesamtgewicht der Abschiebemulde und Fräsaufsatz inklusiv Inhalt erfasst wird. Durch diese optionale Wiegeeinrichtung ist es möglich, bei der Anlieferung von Substrat, die jeweils gelieferte Menge zu erfassen. Für die Eindosierung von Substrat in die Biogasanlage kann ebenso über das Gesamtgewicht der Abschiebemulde die Menge erfasst werden, die dem Fermenter zugeführt werden soll. Das heißt, es kann eine gewichtsbezogene Dosierung erfolgen. Die Waage ist nicht Eichfähig!

Emissionsdach

Das Emissionsdach besteht aus einem Stahlaufbau mit Trapezblecheindeckung. Die Abschiebemulde ist somit von oben geschlossen und das Dach kann hydraulisch über das bestehende Hydraulikaggregat geöffnet werden. Der Muldenvorbau wird mit einer Plane verschlossen.

OFT GESTELLTE FRAGEN

Häufigste Fragen und Antworten

Endschalter schaltet nicht ab, d.h. gelbe Leuchtdiode leuchtet beim belegtem Schalter nicht

Sensorabstand stimmt nicht (Abstand max. 5 – 10 mm)

Sensor auf Abstand und Position prüfen ggf. Abstand korrigieren oder Sensor austauschen.

Keine Komponente arbeitet, Not-Halt-Schalter wurde ausgelöst

Schalter auf 0 gestellt.

Fehler feststellen und aufheben, Schalter zurück stellen.

Vorsicherung hat ausgelöst.

Vorsicherung überprüfen und einschalten.

Hydraulikaggregat läuft, aber der Schiebeschlitten bewegt sich nicht - es wird kein Druck oder zu wenig Druck am Manometer aufgebaut

Zuwenig Hydrauliköl im System

Füllstand überprüfen und gegebenenfalls nachfüllen.

Ansaugsieb verschmutzt

Deckel von Hydraulikaggregat abschrauben und Sieb reinigen.

Pumpe defekt

Hydraulikschläuche abkuppeln und Pumpe gegen Bock fahren. Wird hier ein max. Druck von 220 bar erreicht, ist die Pumpe in Ordnung. Wenn nicht, dann Pumpe austauschen.

Magnetventil oder dessen Spule defekt

Mit einem rundem Gegenstand oder einem Schraubendreher (Ø max. 4 mm) auf dem messingfarbenen Ventilstößel in der Mitte der Magnetspule (Ventil) drücken.

Hydraulikzylinder (Teleskopzylinder) defekt

Service benachrichtigen

Motorschutz Hydraulikaggregat hat ausgelöst

Überlast der Hydraulikpumpe (Mulde fährt dauernd auf Überdruck) Zu viel oder zu schweres Material in der Mulde Schiebeschlitten klemmt

Material entfernen, dann Motorschutzschalter wieder anstellen.
Abstand zwischen Schiebeschlitten und Abschiebemulde sollte 5 – 8 mm betragen. Bei Verklemmung Service benachrichtigen.

Endschalter hat falsche Position

Position korrigieren.

Einer der beiden Endschalter ist defekt und die Pumpe läuft über lange Zeit auf Überdruck.

Endschalter ersetzen.

Zuleitung oder Motor defekt

Durch Elektrofachkraft überprüfen lassen.

Motorschutzschalter löst aus

Blockade an der Querschnecke durch schwergängiges Material oder Fremdkörper

Motorschutz einschalten und per Handsteuerung revisieren, evtl. Fremdkörper entfernen.

Laststeuerung nicht korrekt eingestellt

Min. Stromaufnahme anpassen.

Antrieb defekt

Antrieb durch Fachkraft austauschen lassen.

Du brauchst noch mehr Infos?

Dann kannst du dir hier technische Informationen herunterladen, oder ruf uns doch einfach an!