Optimierte & Benutzerfreundliche Lösungen

EASYFEEDER Top FA mit Mulde

Einbringtechnik

Die Feststoffeinbringung Easyfeeder Top FA mit Mulde dient zur Beschickung eines Fermenters mit nachwachsenden Rohstoffen wie Gras- und Maissilage oder ähnlichen Biomassen. Aber auch anspruchsvollere Materialien wie alle Arten von Mist werden problemlos verarbeitet.
Bei diesem Easyfeeder wird der Feststoff mit einem Lader in die Mulde eingefüllt.
Das Substrat wird über den Schiebeschlitten der Abschiebemulde in die Fräswalzen des Fräsaufsatzes gedrückt. Dort wird es über die direkt angetriebenen Fräswalzen in die Querschnecke dosiert. Die Querschnecke gibt es weiter an die Steigschnecke. Diese transportiert das Fördergut zur Stopfschnecke, die im letzten Schritt das aufgelockerte Material in den Fermenter einbringt.

Schon bei der Entwicklung der seit Jahren in der Praxis bewährten Einbringtechnik lag der Fokus auf der Minimierung des Energieverbrauchs und Verschleißes. Der Easyfeeder Top FA mit Mulde besitzt einen einfachen und robusten Aufbau. Das macht die Feststoffeinbringung besonders anwender- und wartungsfreundlich. Die Steuerung erfolgt direkt am Gerät, über einen optionalen „Stand-Alone“ Steuerschrank oder projektspezifisch über die übergeordnete Steuerung der Biogasanlage. Es müssen lediglich Pausen- und Laufzeiten festgelegt werden. Alternativ zur Steuerung über die Zeit, ist auch eine Steuerung über das Gewicht möglich. Sämtliche Antriebe sind mit einer einstellbaren Lastüberwachung ausgestattet. Die Intervallsteuerung mit automatischen Rückwärtslauf bei Überlast sorgt für einen gleichmäßigen und störungsfreien Betrieb.
Einbringtechnik Easyfeeder

Vorteile Einbringtechnik

Easyfeeder Top FA mit Mulde

  • sehr energieeffizient, durch hohe Fördermengen bei geringer Antriebsleistung
  • sehr robust und langlebig aufgebaut
  • auch für Grassilage und Mist geeignet (Konfiguration wählbar)
  • substratführende Teile aus beschichteten Stahl oder V2A Edelstahl mit Kunststoffverschleißeinlage
  • Baukastensystem über alle Modelle
  • speziell für kleine Anlagen mit Hochbehältern

OFT GESTELLTE FRAGEN

Häufigste Fragen und Antworten

Endschalter schaltet nicht ab, d.h. gelbe Leuchtdiode leuchtet beim belegtem Schalter nicht

Sensorabstand stimmt nicht (Abstand max. 5 – 10 mm)

Sensor auf Abstand und Position prüfen ggf. Abstand korrigieren oder Sensor austauschen.

Keine Komponente arbeitet, Not-Halt-Schalter wurde ausgelöst

Schalter auf 0 gestellt.

Fehler feststellen und aufheben), Schalter zurück stellen.

Vorsicherung hat ausgelöst.

Vorsicherung überprüfen und einschalten.

 

Hydraulikaggregat läuft, aber der Schiebeschlitten bewegt sich nicht - es wird kein Druck oder zu wenig Druck am Manometer aufgebaut

Zuwenig Hydrauliköl im System

Füllstand überprüfen und gegebenenfalls nachfüllen.

Ansaugsieb verschmutzt

Deckel von Hydraulikaggregat abschrauben und Sieb reinigen.

Pumpe defekt

Hydraulikschläuche abkuppeln und Pumpe gegen Bock fahren, wird hier ein max. Druck von 220 bar erreicht, ist die Pumpe in Ordnung. Wenn nicht, dann Pumpe austauschen.

Magnetventil oder dessen Spule defekt

Mit einem rundem Gegenstand oder einem Schraubendreher (Ø max. 4 mm) auf den messingfarbenen Ventilstößel in der Mitte der Magnetspule (Ventil) drücken.

Hydraulikzylinder (Teleskopzylinder) defekt

Service benachrichtigen

Motorschutz Hydraulikaggregat ist gefallen

Überlast der Hydraulikpumpe (Mulde fährt dauernd auf Überdruck) Zu viel oder zu schweres Material in der Mulde Schiebeschlitten klemmt

Material entfernen, dann Motorschutzschalter wieder anstellen. Abstand zwischen Schiebeschlitten und Abschiebemulde sollte 5 – 8 mm betragen. Bei Verklemmung Service benachrichtigen.

Endschalter hat falsche Position

Position korrigieren.

Einer der beiden Endschalter ist defekt und die Pumpe läuft über lange Zeit auf Überdruck.

Endschalter ersetzen.

Zuleitung oder Motor defekt

Durch Elektrofachkraft überprüfen lassen

Einer der Motorschütze der Schneckenantriebe löst aus

Fremdkörper oder zu viel Material im Förderkanal

1. Motorschutz einschalten und Schnecken über Handsteuerung reversieren lassen, evtl. Fremdkörper entfernen.
2. Vorschub der Abschiebmulde reduzieren.
3. Bei wiederholtem Vorfall, Laststeuerung durch Elektrofachkraft überprüfen lassen.

Motorschutz einer Fräswalze löst aus

Fremdkörper oder Blockade durch zuviel bzw. zu langes Material

1. Motorschutz einschalten und Fräswalze über Handsteuerung reversieren lassen, evtl. Fremdkörper entfernen.
2. Vorschub der Abschiebemulde reduzieren.
3. Bei wiederholtem Vorfall, Laststeuerung durch Elektrofachkraft überprüfen lassen.

Du brauchst noch mehr Infos?

Dann kannst du dir hier technische Informationen herunterladen, oder ruf uns doch einfach an!